Teilqualifikationen in der Werkstoffprüfung: Ein modularer Weg zum Facharbeiterabschluss

7. April 2013

36_Teilqualifizierung

Die W.S. Werkstoff Service GmbH ist auf die Qualifizierung technischer Fachkräfte spezialisiert und hat erfolgreich Teilqualifikationen aus dem Berufsbild des Werkstoffprüfers nach AZAV zertifizieren lassen. Bei diesen Teilqualifikationen handelt es sich um mehrmonatige Qualifizierungseinheiten, die aus der Berufsausbildung zum Werkstoffprüfer abgeleitet sind. In ihrer Gesamtheit decken sie alle Inhalte der regulären Ausbildung vollständig ab.

Die Module sind als berufsanschlussfähige Teilqualifikationen konzipiert. Das bedeutet: Jede einzelne Einheit vermittelt bereits eine eigenständige berufliche Handlungsfähigkeit – also Qualifikationen, die eine Integration in den ersten Arbeitsmarkt ermöglichen.

Teilqualifikationen als Antwort auf den Fachkräftemangel

Teilqualifikationen verfolgen mehrere arbeitsmarktpolitische Ziele. Sie sollen dazu beitragen, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, die Zahl geringqualifizierter Beschäftigter zu reduzieren sowie Berufsrückkehrer oder Quereinsteiger in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Dazu wird die klassische Berufsausbildung modularisiert. Die einzelnen Qualifizierungseinheiten ermöglichen flexible Ein- und Ausstiege in den Ausbildungsprozess.

Der Vorteil dieses Ansatzes: Einerseits kann eine schnellere Integration in den Arbeitsmarkt erreicht werden. Andererseits unterstützt die modulare Struktur die Lernmotivation, da die Ausbildung schrittweise absolviert werden kann und bei Bedarf auch unterbrochen werden darf.

Weg zur IHK Facharbeiterprüfung

Wer alle Teilqualifikationen eines Ausbildungsberufes erfolgreich absolviert, kann anschließend zur Facharbeiterprüfung bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) zugelassen werden. AZAV-zertifizierte Teilqualifikationen – wie sie Werkstoff Service anbietet – können zudem durch die Bundesagentur für Arbeit gefördert werden. Zu den möglichen Förderprogrammen gehört beispielsweise die Initiative zur Flankierung des Strukturwandels (IFlaS).

Auch Unternehmen nutzen berufsanschlussfähige Teilqualifikationen zunehmend für die geförderte Weiterbildung ihrer Mitarbeiter im Rahmen langfristiger Personalentwicklungsstrategien.

Unsere Teilqualifikationen im Überblick

Wir bieten derzeit sechs zertifizierte Teilqualifikationen aus dem Berufsbild des Werkstoffprüfers an. Sie entsprechen den Konstruktionsprinzipien der Bundesagentur für Arbeit für berufsanschlussfähige Teilqualifikationen und gliedern sich in folgende Themenbereiche:

  1. Grundlagen der zerstörungsfreien Prüfung (Prüfwerker)
  2. Grundlagen der zerstörenden Werkstoffprüfung
  3. Zerstörungsfreie Prüfung I und mobile Werkstoffprüfung
  4. Werkstoffprüfung und Wärmebehandlung
  5. Zerstörungsfreie Prüfung II und Strahlenschutz
  6. Komplexe zerstörende und zerstörungsfreie Prüfung

Perspektiven für Teilnehmer und Unternehmen

Die mehrmonatigen Teilqualifikationen können einzeln absolviert oder miteinander kombiniert werden. Gemäß den Vorgaben der Bundesagentur für Arbeit enthält jede Teilqualifikation eine betriebliche Praktikumsphase von rund 25% der Qualifizierungsdauer. Diese Praxisanteile ermöglichen den direkten Transfer des Gelernten in reale Arbeitsprozesse und erleichtern den Einstieg in die berufliche Praxis.

Die Teilqualifikationen von Werkstoff Service können grundsätzlich eine Zulassung zur IHK-Abschlussprüfung unterstützen. Über die tatsächliche Zulassung entscheidet jedoch immer die jeweils zuständige Industrie- und Handelskammer.

W.S. Werkstoff Service GmbH – Kompetenz in Weiterbildung

Bei weiteren Fragen zu unseren Bildgungsangebote – etwa zu beruflichen Voraussetzungen, Fördermöglichkeiten, Qualifizierungsnachweisen oder Kursterminen – stehen Ihnen unsere Ansprechpartner des W.S. TrainingCenters gern zur Verfügung. Mehr unter https://www.werkstoff-service.de/trainingcenter/.

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