Teilqualifizierung in der Werkstoffprüfung – ein Erfolgsmodell
31. Oktober 2025
Die Teilqualifizierung in der Werkstoffprüfung ist modular, flexibel und praxisnah – angepasst an individuelle Lebensumstände und betriebliche Anforderungen.
Unsere Teilqualifizierung (TQ) ist ein bewährtes Konzept. In den letzten Jahren hat sich dieses Modell als starkes und flexibles Qualifizierungsinstrument etabliert. Es bietet sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen die Möglichkeit, eine Ausbildung in der Werkstoffprüfung schrittweise und individuell zu gestalten.
Was ist eine Teilqualifizierung – Kurzfassung
Eine Teilqualifizierung ist im Kern eine modulare Form der Umschulung. Dabei wird eine vollständige Ausbildung in thematisch passende Module mit einer Dauer von drei bis sechs Monaten unterteilt. Diese Module können einzeln und flexibel besucht werden. Ziel ist es, den Zugang zum Beruf zu erleichtern und eine Ausbildung an die persönlichen Lebensumstände der Teilnehmenden anzupassen.
Nicht jeder kann eine 28-monatige Ausbildung am Stück absolvieren – sei es aus organisatorischen, familiären oder finanziellen Gründen. Mit der Teilqualifizierung lässt sich der Weg zum Abschluss über einen längeren Zeitraum strecken: Modul für Modul und Schritt für Schritt.
Maximale Flexibilität für Teilnehmer
Das Besondere an der Teilqualifizierung: Alle Module sind optional. Sie können in beliebiger Anzahl, Reihenfolge und zeitlichem Abstand besucht werden. Das eröffnet zahlreiche Möglichkeiten:
- Erfahrene Materialprüfer mit ZfP-Zertifikaten möchten den Berufsabschluss erwerben? Zum Beispiel Modul 4 (Werkstofftechnik) und Modul 6 (Prüfungsvorbereitung) besuchen und anschließend die Externenprüfung ablegen.
- Quereinsteiger möchten in die Branche starten? Etwa Modul 3 und Modul 5 absolvieren – der „klassische“ Einstieg in die zerstörungsfreie Prüfung (ZfP).
- Sie haben nur wenig Zeit verfügbar? Auch der Besuch eines einzelnen Moduls ist möglich – ganz ohne Verpflichtung zu weiteren Bausteinen.
Damit entsteht ein Ausbildungsmodell, das sich an unterschiedliche Lebenssituationen anpasst.
Vorteile für Unternehmen
Auch für Arbeitgeber ist die Teilqualifizierung interessant. Als abschlussorientierte Maßnahme gelten im Rahmen der Beschäftigtenqualifizierung besondere Förderbedingungen. Dazu können unter anderem gehören:
- 100% Förderung der Lehrgangskosten
- Zuschüsse zu Sozialabgaben (bis zu 100 %)
- Unterstützung bei Fahrt- und Unterkunftskosten
Mit der Agentur für Arbeit als Partner wird Qualifizierung damit nicht nur fachlich sinnvoll, sondern auch wirtschaftlich attraktiv.