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Magnetpulverprüfung (MT)

Prüfverfahren in der Materialprüfung (ZfP)

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Risse in ferromagnetischen Werkstoffen nachweisen

Die Magnetpulverprüfung (MT) ist ein zuverlässiges Verfahren zum Nachweis von Oberflächen- und oberflächennahen Rissen in ferromagnetischen Werkstoffen. Hierzu wird das Bauteil magnetisiert, wodurch an Fehlstellen Streufelder auftreten, die feine Magnetpulverpartikel (die unter UV-Licht sichtbar sind) anziehen.

Typische Einsatzfelder sind Schweißnähte, Schmiedeteile, Gussstücke und Wälzlagerkomponenten. Das Verfahren ist schnell, kostengünstig und auch für komplexe Bauteilgeometrien geeignet.

Wir bieten MT-Prüfungen nach EN ISO 17638 an – mit stationären Magnetisierungsanlagen in unserem Labor sowie mit mobilen Geräten für den Einsatz in Ihrer Fertigung oder auf der Baustelle.

 

Hohe Empfindlichkeit für Oberflächen- und Nahoberflächenfehler
Zertifiziert nach DIN EN ISO/IEC 17025
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Wie funktioniert die Magnetpulverprüfung (MT)?

Bei der Magnetpulverprüfung untersucht W.S. Werkstoff Service ferromagnetische Bauteile zerstörungsfrei auf Risse und oberflächennahe Unregelmäßigkeiten. Zunächst wird das Bauteil gereinigt, damit die Prüfung zuverlässig durchgeführt werden kann. Anschließend wird das Prüfstück je nach Geometrie und Prüfaufgabe mit Spule, Joch oder Stromdurchflutung magnetisiert. An Rissen entstehen Streufelder, an denen sich aufgetragenes Magnetpulver sammelt. Das Pulver wird trocken oder als Suspension aufgebracht und macht Fehlstellen sichtbar, bei fluoreszierenden Prüfmitteln unter UV-Licht. Die Anzeigen werden normgerecht bewertet und dokumentiert. Abschließend kann das Bauteil fachgerecht entmagnetisiert werden.

Weitere Fragen & Antworten

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