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Kerbschlagbiegeversuch

Prüfverfahren in der Werkstoffprüfung (ZP)

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Zähigkeit bei schlagartiger Belastung prüfen

Beim Kerbschlagbiegeversuch wird die Zähigkeit eines Werkstoffs unter schlagartiger Belastung bewertet. Dabei bricht ein Pendelschläger eine gekerbte Probe und die absorbierte Energie (in Joule) ist ein Maß für die Kerbschlagzähigkeit. Dieses Verfahren ist von entscheidender Bedeutung für die Abnahme von Stählen im Druckbehälterbau, im Schiffbau, in Offshore-Anwendungen und überall dort, wo Sprödbruchsicherheit gefordert ist.

Wir führen Charpy-Versuche nach EN ISO 148-1 durch, inklusive Tiefkühlprüfungen bis −196 °C (flüssiger Stickstoff).

Mechanische Probenfertigung
DAkkS-akkreditiert
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Wie funktioniert der Kerbschlagbiegeversuch?

Beim Kerbschlagbiegeversuch prüft W.S. Werkstoff Service die Schlagzähigkeit eines Werkstoffs an einer normgerecht vorbereiteten Probe. Die Probe wird nach DIN EN ISO 148-1 gefertigt und mit einer V-Kerbe versehen. Im Versuch trifft ein Pendelhammer am tiefsten Punkt auf die gekerbte Probe und zerschlägt sie. Die dabei verbrauchte Energie wird als Kerbschlagarbeit in Joule erfasst. Aus den Messwerten lassen sich Rückschlüsse auf Sprödbruchneigung, Zähigkeit und Temperaturverhalten ziehen. Durch exakt temperierte Proben kann außerdem die Übergangstemperatur bestimmt werden. Die Ergebnisse werden abschließend nachvollziehbar dokumentiert.

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