• 15. Dezember 2011

    Apps für die Weiterbildung in der Werkstofftechnik

    Welche Apps unterstützen den Werkstofftechniker oder Materialprüfer – speziell im Rahmen der Weiterbildung?!

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  • 21. November 2011

    Was macht eigentlich … das Legierungselement Chrom im Stahl?

    Chrom ist ein richtiger „Tausendsassa“. Das Legieren mit dem Element Chrom (Cr) hat Auswirkungen auf zahlreiche Stahl Eigenschaften.

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  • 14. November 2011

    Fachlich zuständige Stelle für den Industriesektor Eisenbahn

    Die Werkstoff Service GmbH arbeitet seit über einem Jahr als fachlich zuständige Stelle (FzS) für den Sektor Bahn.

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  • 8. November 2011

    Wie funktioniert eigentlich … Fluoreszenz?

    Die Fluoreszenz von Stoffen kommt in vielen Bereichen der Werkstoffprüfung zum Einsatz, z.B. bei der Magnetpulverprüfung und der Spektralanalyse.

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  • 2. November 2011

    Wie funktioniert eigentlich Magnetpulverprüfung?

    Die Magnetpulverprüfung ist wie alle zerstörungsfreien Prüfverfahren die praktische Anwendung eines physikalischen Effektes bzw. einer physikalischen Eigenschaft.

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  • 31. Oktober 2011

    Wie funktioniert eigentlich … Spektrometrie?

    Die Spektrometrie wird in zahlreichen Gebieten der Physik, Chemie und Technik eingesetzt – von der Analyse der inneren Struktur von Atomkernen bis hin zum Studium der Abläufe chemischer Reaktionen.

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  • 24. Oktober 2011

    Was ist eigentlich … Spannbeton? (Eigenspannungen – Teil 1)

    Spannbeton „lebt“ von seinen Eigenspannungen. Was Eigenspannungen sind, welche große Bedeutung sie für Bauteile haben, und wie sie erzeugt werden, das soll in diesem und in weiteren Beiträgen beschrieben werden.

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  • 19. Oktober 2011

    Qualitätssicherung – damals, vor einigen Jahren …

    König Hammurapi von Babylon ließ im Jahre 1800 vor Christus die Rechtssprechung seiner Zeit und seines Reiches in Stein meißeln

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  • 13. Oktober 2011

    Nobelpreis für Chemie 2011 an einen Werkstoffwissenschaftler vergeben!

    Nobelpreis für Chemie 2011 an einen Werkstoffwissenschaftler vergeben! 

    Daniel Shechtman erhält den diesjährigen Nobelpreis für Chemie für seine Entdeckung, dass Atome in Metallen sich in nichtperiodischen, fünfzähligen, quasikristallinen Strukturen anordnen können. Was bedeutet das nun, und worin besteht die Leistung von Shechtman?

    Um das besser zu verstehen, wechseln wir den Beruf und werden Fliesenleger. Die jungen Fliesenleger lernen, dass man einen Raum lückenlos mit dreieckigen, viereckigen oder sechseckigen Fliesen füllen kann. Das zeigen die Bilder. Eine dreieckige, gleichschenklige Fliese kann man 3 x um 120° drehen und in jedem der drei Fälle würde sie wieder in das Fliesenmuster passen. So etwas nennt man dreizählige Symmetrie. Viereckige Fliese könnten wir 4 x um 90° drehen und sechseckige Fliese sogar 6 x um 60°, ohne dass sich irgendetwas ändert. Wir können eine Fläche lückenlos mit drei-, vier- oder sechseckigen Fliesen füllen und erhalten dabei in jeder Richtung ganz periodische Anordnungen – Fliese für Fliese für Fliese …

      

    Ähnliche Strukturen finden die Werkstoffwissenschaftler auch in Metallen. Atome ordnen sich in periodischen Kristallstrukturen, deren Symmetrie z.B. dreizählig, vierzählig (Quadrat: 4 x 90°) oder sechszählig ist. Eins aber war immer ein Tabu für die Werkstoffwissenschaftler – eine fünfzählige Symmetrie. Ganz analog zum Fliesenleger, der mit fünfeckigen Fliesen keine Fläche lückenlos ausfüllen kann.

    Wie erkennen die Werkstoffleute solche Symmetrien? Natürlich nicht direkt mit dem bloßen Auge – dafür sind unsere „Metall-Fließen“ viel zu klein. Werkstoffwissenschaftler nutzen indirekte Nachweise – z.B. durch die Beugung von Elektronen- oder Röntgenstrahlen. Das Bild zeigt ein vierzähliges Elektronen-Beugungsmuster eines Metalls, in dem die Atome „würfelförmig“ angeordnet sind. Shechtman fand nun aber Beugungsmuster, die fünfeckig waren. Das war „verboten“!

    Kehren wir mit diesem Gedanken zurück zu unseren Fliesenlegern und stellen uns vor, dass es eine „goldene Regel“ in der Fliesenlegerinnung gibt, die heißt: „Anordnungen mit fünfzähliger Symmetrie sind unmöglich“. Und nun kommt „Fliesenleger Shechtman“ und sagt: „Ich hab was Fünfeckiges gefunden“. Wie begeistert wird die Fliesenlegerinnung wohl gewesen sein? Gar nicht! Shechtman musste mehrere Jahre kämpfen, um seine Ergebnisse gegen den Widerstand der „etablierten Wissenschaft“ überhaupt veröffentlichen zu dürfen. Seine Ergebnisse wurden von anerkannten Gelehrten als falsch oder als Spinnerei abgetan. Den Nobelpreis erhält er circa 30 Jahre nach seiner Entdeckung.

    Wie können sich Atome in fünfzähligen Strukturen anordnen, obwohl man mit Fünfecken keine Fläche lückenlos füllen kann? Wie das geht, zeigt das Bild:

    Man nehme zwei spezielle Typen von gleichseitigen Rauten (also Vierecken!), deren spitze Winkel 72° bzw. 36° betragen und ordne sie, wie im Bild dargestellt. Die Fläche ist nun vollständig gefüllt, aber wir erhalten keine periodische Anordnung wie bei den drei-, vier- und sechseckigen Fliesenmustern. Wenn man sich genauer ansieht, in welche Richtungen die Kanten der Rauten zeigen, so findet man fünf unterschiedliche Richtungen – das ist unsere fünfzählige Symmetrie! Ordnen sich Atome so an, dann nennt das der Werkstoffwissenschaftler Quasikristall – soll heißen, es gibt keine periodische Regelmäßigkeit, aber es gibt auch keine Lücken.

    Wofür hat Shechtman nun den Nobelpreis bekommen?
    • Weil er Einzigartiges gefunden hat.
    • Weil er Revolutionäres gedacht hat.
    • Weil er seine Überzeugung verteidigt hat.
    • Weil er die Welt der Werkstoffwissenschaften verändert hat.
    • Und außerdem haben Quasikristalle ganz interessante und nützliche Eigenschaften …

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  • 13. Oktober 2011

    Was sind eigentlich … Versetzungen?

    Versetzungen begegnen uns vor allem in Metallen. Dort sind die Atome ganz regelmäßig angeordnet und bilden auf diese Art Kristalle.

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